Mietwohnungen von Herzog & de Meuron in Uster

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Mietwohnungen von
Herzog & de Meuron in Uster

Aus dem ehemaligen Industriegelände im Zellweger Park in Uster ist ein durch­mi­schtes Quartier mit hohem Anspruch an Architektur und zeitgenössischer Kunst entstanden. Im Rahmen dieser Arealentwicklung haben Herzog & de Meuron im Auftrag von Cristina Bechtler in unmittelbarer Nähe zum Verwaltungsgebäude und Ausstellungspavillon des Schweizer Architekten Roland Rohn ein Haus mit 32 Mietwohnungen errichtet.

Das achtstöckige, würfelförmige Gebäude befindet sich inmitten der Parklandschaft am Ufer des Herterweihers. Es steht gedreht zu den Nachbargebäuden, was sowohl die Sonneneinstrahlung als auch die Aussicht maximiert. Im quadratischen Grundriss sind die Wohnungen über Eck angeordnet und bieten Ausblicke in jeweils zwei verschiedene Himmelsrichtungen: auf das Schloss Uster, den Herte­rweiher, den Greifensee oder die Alpen.

Die Architekten entwickelten eine neuartige Gebäudetypologie mit dem Ziel, für die Wohnungen ein hohes Mass an Privatsphäre und einen unmittelbaren Bezug zur Natur zu schaffen. Die interne Erschliessung beschränkt sich auf zwei Aufzüge, von welchen man die Wohnungen direkt betritt. Ein gemeinsames Treppenhaus oder Korridore gibt es nicht. Stattdessen befinden sich an den Gebäudeecken Aussentreppen, die mit grossen Balkonen kombiniert sind und jede Wohnung direkt an den Park anbinden. Die exakte Lage und Ausrichtung der Balkone richtet sich nach Aussicht und Sonnenverlauf. Die Balkongeländer sind weisse Holzzäune, sozusagen Gartenelemente, die vom Künstler Erik Steinbrecher gestaltet wurden.

Grosse Fenster bringen Licht in die tiefen Grundrisse der Wohnungen und stärken den Bezug zur Parklandschaft. Die Fassade ist ein Betonraster, der hohe Öff­nungs­anteil wird über die energetisch effiziente, kompakte Gebäudeform kompensiert. Viele der Fenster sind Kippfenster, wie man sie von industriellen Gebäuden kennt. Die sieben Obergeschosse sind identisch, auf jeder Etage befin­den sich je zwei Wohnungen mit 4½ oder 5½ Zimmern. Die Grosszügigkeit der Wohnungen wird durch den offenen Grundriss mit fliessender Raumfolge geschaffen. Die Mitte der Wohnung ist die Küche, von hier aus gelangt man in alle Räume.

Die Wohnungen der Obergeschosse verfügen je über ein grosses Reduit auf der Etage. Es wurden bewährte und qualitativ hochstehende Materialien verwendet: Die Böden sind mit Stäbchenparkett belegt, die Wände mit feinem Abrieb verputzt und weiss gestrichen, an den Decken bleibt der rohe Beton sichtbar. Die Bäder sind mit Keramikplatten ausgelegt. Die robuste Gebäudehülle, der solide Ausbau und eine unkomplizierte Detaillierung verleihen dem Gebäude einen Charakter, der in das ehemalige Industriegelände passt.

Der Bau ist leicht vom Bodenniveau der öffentlichen Parkanlage abgehoben und schafft auf diese Weise Privatsphäre für die Wohnungen im Erdgeschoss. In der Dachkrone sind Nistkästen für Zwergfledermäuse und Mauersegler und auf dem Dach Nisthilfen für Wildbienen integriert.


Herzog & de Meuron ist eine Partnerschaft, die von fünf Senior Partnern geführt wird: Jacques Herzog, Pierre de Meuron, Christine Binswanger, Ascan Mergenthaler und Stefan Marbach. Das Büro wurde 1978 in Basel gegründet, heute arbeitet ein internationales Team aus über 400 Mitarbeitern an Projekten in Europa, Nord- und Südamerika und Asien.

Das Spektrum an Gebäuden, die Herzog & de Meuron entworfen haben, reicht vom Privathaus über Museen, Stadien und Krankenhäusern bis zu städtebaulichen Studien. Viele ihrer Projekte sind renommierte öffentliche Einrichtungen: Tate Modern in London (2000), Schaulager in Basel/Münchenstein (2003), Allianz Arena in München (2005), oder das Nationalstadion für die Olympischen Sommerspiele 2008 in Peking. Zu Herzog & de Meurons bekanntesten Wohnungsbauten gehören
die Wohnhäuser an der Rue des Suisses in Paris (2000), Helsinki Dreispitz, ein Wohn- und Archivgebäude in Basel/Münchenstein (geplante Fertigstellung 2015) und 56 Leonard Street, ein Wohnturm in Tribeca, New York City (geplante Fertigstellung 2016). Herzog & de Meuron haben auch bedeutende private Projekte wie das VitraHaus in Weil am Rhein (2009) und eine Reihe von Fabrik- und Bürogebäuden wie zum Beispiel für Ricola in Laufen oder für Roche in Basel realisiert. Dem Büro wurden zahlreiche Auszeichnungen verliehen, darunter 2001 der «Pritzker Architecture Prize» sowie 2007 die «RIBA Royal Gold Medal» und der «Praemium Imperiale». 2014 erhielt das Büro den «Mies Crown Hall Americas Prize (MCHAP)» für das Projekt 1111 Lincoln Road, Miami Beach, Florida.

Vermietung

Hesta Immobilien
Weiherallee 11a
CH-8610 Uster
T 044 405 75 75
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Felix Schärer
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Kaffee Bicerin

Im Herzen des Zellwegerparks
www.bicerin.ch

Verein Ramba-Zamba

Kinderkrippe/Hort
www.ramba-zamba.ch

Broschüre zum Download:

Herzog-de-Meuron-Broschuere.pdf